Internationaler Frauentag 2010 - Anette Hübinger: „Forscherinnen noch zu selten - verbindliche Gleichstellungsstandards können Chancen eröffnen!“
| Berlin, den 5. März 2010: Die Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln für das Jahr 2006 zeigen eindrücklich, dass Deutschland mit einem Anteil von 31 Prozent von weiblichen Forschern an deutschen Hochschulen, im europäischen Vergleich noch immer auf einen der letzten Plätze landet. „Trotz dieses negativen Befunds ist es erfreulich, dass sich die Lage von Wissenschaftlerinnen kontinuierlich bessert. In den vergangenen 20 Jahren hat sich sehr viel getan. Einschränkend muss allerdings auch zur Kenntnis genommen werden, dass das Tempo vieler Verbesserungen noch zu wünschen übrig lässt“, so die saarländische CDU-Bundestagsabgeordnete. Anette Hübinger weiter: „Die in den vergangenen Jahren auf den Weg gebrachten Maßnahmen – wie das Professorinnenprogramm – haben einiges in Bewegung gesetzt. Diese Bemühungen müssen aber unzweifelhaft verstärkt werden. Die Universitäten und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind in dieser Frage gefordert. Ein Weg kann hierbei die Kopplung von Mittelvergabe an Frauenförderung sein. Dahingehende verbindliche Gleichstellungsstandards können viel verändern und deshalb haben wir schon in der vergangenen Wahlperiode einen entsprechenden Antrag zu Frauen in der Wissenschaft im Deutschen Bundestag verabschiedet. Diesen Weg sollten alle Akteure einschlagen, um die Potenziale der vielen gut ausgebildeten Frauen für unsere Gesellschaft besser als bisher zu nutzen.“ |









