Entwicklungspolitik
Ohne Bildung keine Entwicklung
Meiner Einschätzung nach ist Bildung der Schlüssel für eine nachhaltige politische und wirtschaftliche Entwicklung von Staaten. Für mich ist es deshalb ausgesprochen wichtig, dass Bildung in der deutschen Entwicklungspolitik eine tragende Rolle einnimmt. Für die konkrete Umsetzung bedeutet dies: der Auf- und Ausbau von Schulen zur Vermittlung von Grundbildung, die Ausbildung von Lehrpersonal, die Investition in Universitäten, aber auch die berufsspezifische Ausbildung nach Vorbild unseres dualen Ausbildungssystems.
Die Europäische Union wird in diesem Zusammenhang immer wichtiger wichtiger. Damit eine inhaltlich abgestimmte Entwicklungszusammenarbeit entstehen kann, müssen die entwicklungspolitischen Sichtweisen Deutschlands in die Schwerpunktsetzungen und Strategien der Europäischen Union einfließen. Um solche Synergien in Zukunft besser nutzen zu können, stehe ich in engem Kontakt mit der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Gute Projekte im Ausland machen für sich genommen aber noch keine gelungene Entwicklungspolitik. Es bedarf auch der gesellschaftlichen Unterstützung zu Hause. Über die Informations- und Bildungsarbeit werden Kinder- und Jugendorganisationen für das Thema sensibilisiert, ebenso Vertreter von Medien und Nichtregierungsorganisationen, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit engagieren. Zur Zielgruppe zählen außerdem kommunale Projekte, Gewerkschaften, kirchliche Einrichtungen, kurzum jeder interessierte Bürger. So wird deutlich, dass die Schwierigkeiten anderer Länder auch uns betreffen und wir ein elementares Interesse an der Lösung globaler Probleme haben.











