Über mich

Anfänge im Bundestag

Mit dem Deutschen Bundestag kam ich schon früh in Berührung. Gleich nach Abschluss meines Rechtsreferendariats wurde ich Referentin des Bundestagsabgeordneten Werner Schreiber (CDU). Insgesamt fünf Jahre blieb ich dort. Als 1989 mein Sohn geboren wurde, nahm ich eine vollständige Auszeit vom politischen Geschäft, um mich ganz meiner Familie zu widmen. Hausfrau und Mutter sein, das ist zwar streng genommen kein Beruf, doch möchte ich die Erfahrungen aus dieser sehr lehrreichen Zeit nicht missen – auch und gerade für die Ausübung meines jetzigen Mandats.

Engagement aus Überzeugung

1999 kam der Einstieg in die Politik: Ich wurde zur (ehrenamtlichen) Bürgermeisterin des Saarbrücker Bezirks Halberg gewählt. Geplant hatte ich meine neue Funktion nicht. Ich war zum ersten Mal im Rat vertreten und meine Fraktionskollegen fragten mich, ob ich mir dieses Amt vorstellen könne – das konnte ich. Ausgangspunkt meines politischen Engagements war die grundsätzliche Überzeugung, dass es nicht ausreicht, nur zu kritisieren. Man muss sich selbst engagieren, um etwas zu bewirken.

Auf der anderen Seite des Schreibtisches

Mit meiner Nominierung für die Landesliste zur Bundestagswahl 2005 bot sich mir die Chance, wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Mit Listenplatz drei rechnete ich mir zunächst keine großen Chancen aus. Doch es sollte anders kommen: Aufgrund von Nachwahlen in Dresden und dem komplizierten Mandatsvergabesystem, zog ich als letztes Mitglied der damaligen CDU/CSU-Fraktion in den Bundestag ein. Mein Wiedereinstieg in einen Vollzeitjob war dank einer Mischung aus Eigeninitiative, viel Engagement und dem Votum der Wähler gelungen. Ich befand mich nun wieder an alter Wirkungsstätte – nur diesmal auf der anderen Seite des Schreibtisches.

Christliche Werteorientierung

Als Abgeordnete des Deutschen Bundestages erachte ich es als meine Pflicht, die Erwartungen, die die Menschen nicht nur in meinem Wahlkreis an mich knüpfen, zu erfüllen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass Deutschland die anstehenden Herausforderungen vernunft- und sachorientiert meistert. Geleitet werde ich dabei von meinen christlichen Wertvorstellungen. Dies wird auch in meiner Entscheidung gegen die Präimplantationsdiagnostik deutlich. Denn meiner Meinung nach steht es uns Menschen nicht zu darüber zu entscheiden, welches Leben lebenswert ist und welches nicht.

Auftanken in der Natur

Entspannung finde ich vor allem zu Hause in Saarbrücken, in meinen eigenen vier Wänden. Ich liebe es, mich mit einem guten Buch zurückzuziehen und mich in eine neue Geschichte hineinzudenken. Darüber hinaus beschäftige ich mich sehr gerne mit unserem Garten – auch zum physischen Ausgleich. In einem Garten gibt es immer etwas zu tun, und wenn alles wächst und gedeiht, wird man für die ganze Arbeit mehr als belohnt. Dann sind die Batterien wieder aufgeladen für die nächste Runde im politischen Geschäft.

Video

Termine

11.07. Sitzung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin
30.06. Plenum, Beratung und Unterrichtung durch die Bundesregierung: "Demografischer Wandel und bürgerliches Engagement" im Reichstag
30.06. Gebetsfrühstück der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung in der Parlamentarischen Gesellschaft
29.06. Regierungserklärung der Kanzlerin im Plenum zum EU Rat am 22. und 23. Juni in Brüssel und zum G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in Hamburg
29.06. Namentliche Abstimmungen im Plenum zu EUNAVFOR MED Operation SOPHIA und UNIFIL im Reichstag

Galerie